Stadtrat Ladinser dementiert erneute Ausweisung, gibt sich allerdings verhandlungsbereit Komitee/VZS protestieren gegen die landesweiten Parkgebühren von 1,20 Euro: verstecktes Ticket für Patienten, Angehörige, Freunde und Bedienstete
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- eine Struktur, die dem Grundrecht der Gesundheit dient und nicht zum Zeitvertreib aufgesucht wird durch ein Monopol für lukrative Zusatzeinkommen missbraucht wird. Die Gemeinderäte von Bozen sollten diesbezüglich keine Beihilfe leisten, zumal das Krankenhaus zu den am meisten besuchten Einrichtungen der Landeshauptstadt gehört.
- in Zeiten knapper werdender Haushaltskassen, die BürgerInnen zusätzlich belastet werden. Niemand braucht sich dann zu wundern, wenn der Wirtschaftsmotor nicht mehr richtig läuft. (so wurde auch kürzlich die Möglichkeit bis zu einer halben Stunde ohne zusätzliche Kosten zu Parken wieder abgeschafft).
- die Stadtgemeinde freiwillig auf Einnahmen verzichtet, die sie durch die Oberflächen- Parkplätze vor dem Krankenhaus ohne große Kosten und mit 50 Cent/Stunde zur Verfügung hätte.
- die Stadtgemeinde dazu beiträgt, dass es keine Alternative zum derzeitigen Parkplatzangebot am Bozner Krankenhaus gibt und damit die bestehende Parkplatzregelung und Gebührenordnung stützt, welche die potentielle und strukturelle Schwäche von PatientInnen, BesucherInnen und MitarbeiterInnen missbraucht.
- diese am Stadtrand angesiedelte Struktur zwar über öffentliche Verkehrsverbindungen erreichbar ist, jedoch diese Erreichbarkeit nicht im vollen Umfang und rund um die Uhr für PatientInnen, BesucherInnen und MitarbeiterInnen für alle Bedarfsfälle garantiert werden kann.
- eine essentielle öffentliche Struktur zur Kasse bittet, wenn nicht einmal Privatbetriebe für KundInnen und MitarbeiterInnen Parkgebühren verlangen, sondern diese teilweise sogar auch noch vergüten.
Die Vertreter des Komitees und der VZS möchten die Gemeinderäte von Bozen auch erinnern, dass fast 15.000 BürgerInnen eine Petition unterschrieben haben, womit sie die Festlegung einer Stundengebühr auf höchstens 0,50 Euro, nach der ersten Parkstunde die Berechnung nach Minuten, die Wiederausweisung von Parkplätzen an der Oberfläche mit Parkuhr, die Verstärkung der Buslinien und nach Bedarf kostenlose Parkplätze für die Bediensteten forderten. Diese Stellungnahme der Bevölkerung sollte ernst genommen werden.
Großen Unmut bei den BürgerInnen erregt auch die von der Landesregierung festgelegte Erhöhung der Parkgebühren an Südtirols Krankenhäusern auf 1,20 Euro pro Stunde. Diese Maßnahme wird als ungerechtfertigtes, verstecktes Ticket für Patienten, Angehörige, Freunde und Bedienstete angesehen. Die Ablehnung ist auch deshalb groß, weil hier zwei mal abkassiert wird. Zunächst werden die Parkplätze mit öffentlichen Mitteln gebaut und danach werden noch horrende Gebühren von den Nutzern eingehoben.
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Diese Aktion wird unterstützt von : ASGB - CGIL/AGB - CISL/SGB - KVW - NURSING UP - VZS-CTCU